Pudel Elterntier - Doodle Hund & Doodle Hunderassen

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Der Pudel ist ein beliebter Rassehund in Deutschland, der ursprünglich zum Wasservögel jagen gezüchtet wurde. Pudel gibt es in verschiedenen Größen, wie Standard, Medium, Miniatur und den Toy Pudel. Neben den unterschiedlichen Größen, gibt es beim Pudel auch viele verschiedene Fellfarben.

Wo genau diese Hunderasse herkommt, weiß man allerdings nicht genau. Es wird vermutet, dass er aus Frankreich stammt und von der alten französischen Barbet-Rasse abstammt. Zumindest ist bekannt, dass die Pudel Hunderasse in Frankreich als erstes standardisiert wurde.

Heutzutage gelten Pudel als die zweit intelligenteste Hunderasse nach dem Border-Collie. Durch seine hohe Intelligenz benötigt er ausreichend Auslauf und genügend geistige Herausforderung.

Er eignet sich gut für Hundesportarten wie Obedience, Dogdancing und Agility. Aber auch als Rettungshund, Blindenhund oder Schutzhund ist er gut einsetzbar.

Pudel lieben Wasser und ahmen gerne nach. Man kann ihnen deshalb gut Kunststücke beibringen, manche Pudel schauen sich auch Dinge von ihren Besitzern ab und ahmen diese nach.

Besonders beliebt ist der Pudel als Familienhund, da er sehr freundlich ist, gerne spielt und leicht zu trainieren ist. Zudem liebt er Kinder und kommt gut mit ihnen zurecht.

Wunderschöner Pudel weisser geht’s nicht.

Geschichte des Pudels

Der Ursprung des Pudels ist umstritten. Es gibt Ansätze, das der Pudel vom französischen Hund Barbet abstammt und vielleicht mit einem ungarischen Wasserhund gekreuzt worden ist.

Standardisiert wurde die Pudel Rasse in Frankreich, wo er gewöhnlich als Wasserhund für die Entenjagd verwendet wurde. So entstand auch sein Name, der von dem altdeutschen Wort puddeln abstammt, was “im Wasser planschen” bedeutet. Aufgrund seiner Beliebtheit in Frankreich, wurde er später als nationale Rasse etabliert.

Auf dem europäischen Festland war der Pudel schon lange gekannt, bevor es nach England gebracht wurde. Zeichnungen des deutschen Künstlers Albrecht Dürer schufen das Volksbild der Rasse im 15. und 16. Jahrhundert. Zudem war er das Haupthaustier des späten 18. Jahrhunderts in Spanien, wie die Gemälde des spanischen Künstlers Francisco Goya zeigen.

Zu Anfang der Pudelzucht, Ende des 19. Jahrhunderts, gab es nur Groß- und Kleinpudel, in den klassischen Farben schwarz, weiß und braun. Erst später folgten weitere Fellfarben. In den 1980er Jahren wurden in Deutschland auch zweifarbige Pudel zugelassen, allerdings nur in weiß mit schwarzen Platten (Harlekin) und in schwarz-loh (black-tan). Mittlerweile gibt es Pudel in fast allen Farbvarianten.

Mit der Zeit trug der Pudel zu vielen anderen Hunderassen wie dem Zwergschnauzer, Standardschnauzer und Bichon Hunden bei. In Deutschland werden heutzutage jährlich über 2000 Pudel Welpen geboren und im Zuchtverband eingetragen.

Größenvarianten des Pudels

Der Pudel wird in vier verschiedenen Größen gezüchtet, darunter Großpudel, Kleinpudel, Zwergpudel und Toy Pudel. Laut dem American Kennel Club ist der Standard Pudel die älteste Pudelrasse, aus der dann später die andern drei Größen entstanden. Hier sehen Sie wie groß die einzelnen Pudel werden können:

Großpudel: über 45 cm bis zu 60 cm
Kleinpudel: über 35 cm bis zu 45 cm
Zwergpudel: über 28 cm bis zu 35 cm
Toy-Pudel: über 24 cm bis zu 28 cm

Fell des Pudels

Im Gegensatz zu den meisten Hunden, die ein doppelschichtiges Fell haben, haben Pudel einen einschichtigen Überzug (keine Unterwolle vorhanden), der aus dichten, lockigen Fell besteht. Zudem hat er eine minimal schuppende Haut, die als hypoallergen betrachtet wird, wodurch er sich ideal zum Züchten eignet.

Durch sein lockiges Fell verliert der Pudel keine Haare, diese verkreuseln sich im restlichen Fell und müssen ausgebürstet werden. Genau diese wichtige Eigenschaft wird versucht beim kreuzen eines Labradors zum Labradoodle Welpen oder eines Golden Retrievers zum Goldendoodle Welpen weiterzugeben. In der direkten Kreuzung beider Hunderassen kann es aber sein, dass diese Kreuzung trotzdem noch leicht haart. Kreuzt man allerdings die nächsten Generationen, also zwei Doodle Hunderassen miteinander, so wird das Fell immer lockiger und haart nicht mehr.

Zwergpudel Black-and-tan, Mira & Mona.

Insgesamt fühlt sich das Pudelfell schön weich an. Es unterliegt keinem Jahreszeitenwechsel und wächst fortwährend, daher muss es regelmäßig geschoren werden bzw. das lose Fell, wie beim Doodlehund, gebürstet werden. Seine Felltextur reicht von groben und wolligen bis zu weichen und welligen Fell.

Pudel die an Ausstellungen teilnehmen werden am Gesicht, Hals, Füße und an einem Teil des Schwanzes rasiert, die sogenannte Pudelschur. Die obere Hälfte der vorderen Beine wird dafür rasiert, so dass "flauschige Pompons" um die Knöchel entstehen. Die Hinterhand wird mit Ausnahme der Pompons auf dem Unterschenkel (vom Sprunggelenk bis zum Fuß des Fußes) und optional über den Hüften rasiert. Hierbei gibt es je nach Land unterschiedliche Rasiervarianten.

Fellfarben des Pudels

Der Pudel kann eine Vielzahl von Färbungen haben, wie weiß, schwarz, braun, silber, grau, beige, aprikose, rot, zobel und gemustert wie Phantom und Brindle. Die Zuchtverbände erkennen Pudel mit einfarbigen oder teilfarbigen Mänteln an.

Temperament & Charakter eines Pudels

Pudel sind bekannt als eine hochintelligente, energetische und gesellige Rasse. Sie erfordern sowohl physische, als auch intellektuelle Aktivitäten. Bemerkenswert ist, dass diese Rasse sehr instinktiv handelt. Ein typischer Pudel ist bei Fremden reserviert, taut dann aber schnell auf und wird zutraulich.

Pudel sind leicht trainierbare Hunde, die gerne viel lernen und sich deshalb gut für Hundesportarten anbieten. Zudem lieben sie Wasser und gehen gerne schwimmen. Sie mögen es nur nicht, viel allein gelassen zu werden.

Für Familien mit Kindern eignet sich am besten der Standard-Pudel, der sehr freundlich ist und liebend gern mit Kindern spielt. Er benötigt nur die Möglichkeit sich jederzeit zurückziehen zu können. Kinder sollten dann akzeptieren, das er jetzt in Ruhe gelassen werden möchte, wenn er zum Beispiel in sein Körbchen geht.

Miniatur- und Toy Pudel neigen dazu, weniger Geduld mit kleinen Kindern haben, sie sind eher für Teenagern oder ältere Kinder geeignet.

Gesundheit des Pudels

Pudel können genau wie jede andere Hunderasse bestimmte Krankheiten bekommen. Bei Großpudeln kann, wie bei allen großen Hunden, die erbliche Hüftdysplasie (HD) auftreten. Daher dürfen nur Elterntiere in die Zucht genommen werden, die keinen entsprechenden Befund haben.

Bei Klein-, Zwerg- und Toypudeln kann die progressive Retinaatrophie vorkommen, eine erblich bedingte Augenkrankheit, die zum Erblinden führt. Zudem können Sie an der erblichen Patellaluxation erkranken, einer krankhaften Verlagerung der Kniescheibe. Weitere Erkrankungen können Epilepsie, Nierenerkrankung und Krebs sein.

Um möglichst auszuschließen das Ihr Pudel Welpe, keine dieser Krankheiten bekommt ist es wichtig sich einen seriösen Pudel Züchter zu suchen, der die Elterntiere vorab genauestens untersucht hat.

Pudel und auch der Pudel Mix leiden zudem schneller unter einer Ohr-Infektion, weil sich bei ihnen im Gehörgang Haare befinden, die die Feuchtigkeit nach dem Baden nicht hinauslassen. Deshalb ist eine regelmäßige Ohrpflege besonders nach dem Baden wichtig.

Kleinpudel in red und apricot.

Lebenserwartung eines Pudels

Die Lebenserwartung eines Standard-Pudel liegt bei einer mittleren Lebensspanne von 11,5 bis 12 Jahre. Miniatur-, Medium, und Toy Pudel werden im Durchschnitt 14 bis 14,5 Jahre alt.

Pudelkreuzungen

Seit kurzer Zeit werden Pudel mit anderen Hunderassen gekreuzt, um hypoallerge Hunde, sogenannte Designerhunde oder Hybridhunde, zu erschaffen. So entstehen die Doodles wie Cockapoo oder Spockel (Cocker Spaniel), Maltipoo (Malteser), Goldendoodle, Labradoodle (Labrador), Schnoodle (Schnauzer), Pekapoos (Pekingese), Cavapoo (Cavalier King Charles), Bernedoodle (Berner Sennenhund) und viele andere.

Bei diesen Kreuzungen entstehen schöne Hunde, die wenig haaren und die besten Eigenschaften beider Elterntiere kombinieren. Allerdings sind die Eigenschaften von Doodle Welpen, nicht so vorhersehbar wie diejenigen aus einer reinrassigen Pudelzucht. Pudelkreuzungen sind in Deutschland deshalb auch nicht als eigenständige Hunderasse anerkannt.

Hypoallergene Eigenschaften

Pudel werden oft als hypoallergene Hunderasse bezeichnet. Ihr Haarwachstum wächst länger und verhakt sich im lockigen Fell, genauso wie die Hautschuppen die er verliert. Darüber hinaus werden die meisten Pudel häufig gebürstet und gebadet, dies entfernt nicht nur Haare, sondern reduziert auch die allergenen Stoffe im Fell, auf die Allergiker reagieren.

Obwohl er weniger Haare, Schuppen und Speichel verliert als andere Hunderassen, kann bei sensiblen Personen trotzdem die Hundehaar Allergie ausgelöst werden. Dasselbe kann bei diesen Hundekreuzungen vorkommen, deshalb sollte man sich, bevor man sich einen Pudel Welpen oder einen Doodle Welpen kauft, vorher einem Allergietest unterziehen.

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