Labrador Retriever - Doodle Hund & Doodle Hunderassen

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Eine der beliebtesten Hunderassen ist der Labrador Retriever, auch Labrador, eine vom FCI anerkannte britischen Hunderasse (FCI-Gruppe 8, Sektion 1, Standard Nr. 122). Am beliebtesten sind diese Tiere, neben Deutschland, in dem Vereinigten Königreich und in der USA.

Wegen seiner Intelligenz und Gelehrigkeit, wird der Labrador in vielen Ländern zum Blindenhund, Therapiehund, Screening Hund oder auch Spürhund ausgebildet. Zudem werden sie sowohl als Sport- und Jagdhunde eingesetzt, denn diese Hunderasse liebt es zu apportieren und hat die Gab, dass Apportierte dabei nicht zu beschädigen.

Andere Rassen, die dem Labrador ähnlich sind, sind der Golden Retriever,Schäferhund und natürlich Labradoodle. Bei dieser Züchtung von Doodle Hunden versucht man die positiven Eigenschaften vom Labradorretriever mit den intelligenten Eigenschaften des Pudels zu vereinen.

Vorfahren des Labradors stammen von der kanadischen Insel Neufundland, jetzt Teil der Provinz Neufundland und Labrador. Von hier erhielten diese Tiere auch den Namen, nach der kanadischen Halbinsel Labrador. Allerdings gibt es über die ursprüngliche Herkunft des Retrievers keinen genauen Hinweis. Mehrere verschiedene Geschichten versuchen den Ursprung zu erklären: Eine besagt, dass er sich 1814 vom Neufundländer abschied und im Verlauf des 19. Jahrhunderts in England gezüchtet wurde. Damals wurde er gezüchtet, um bei der Jagd zu helfen oder Fischernetze aus dem Meer zu holen.

Labrador Welpen - Relaxen in der Sonne.

Charakter des Labradors

Labradore sind sehr ausgeglichene, freundliche Vierbeiner und ausgezeichnete Familienhunde. Besonders mit Kindern aller Altersstufen und anderen Tieren kommen sie gut zurecht. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Durch seine geduldigen, ausgeglichenen Charakter eignet er sich gut als Therapie- und Blindenhund.

Vermutlich kommt seine Geduld aus der langen Nutzung bei der Jagd. Er musste lange neben dem Jäger liegen bis die Beute geschossen wurde, danach dürfte er das tote Wild, wie Hase oder Ente, holen. Aus dieser Zeit stammt auch seine Liebe zum Wasser, deshalb schwimmen diese Tiere für ihr Leben gern. Gerne holt sie dabei auch Stöckchen oder Bälle aus dem Wasser. Zudem haben sie Freude an Hundesportarten, wie Agility, Frisbee oder Flyball.

Durch sein starkes Bedürfnis, seinem Besitzer zu gefallen, eignet sich diese Hunderasse gut als Anfängerhund. Wichtig ist, dass er genügend Bewegung und Beschäftigung erhält, da er wenn er unterfordert wird unerwünschte Verhaltensweisen entwickeln kann.

Zudem eignet er sich gut sowohl als Stadthund, als auch auf dem Land. Sollte er ein Grundstück zum Auslaufen haben, dann sollte dies umzäunt sein, da es sonst passieren kann, dass er die Umgebung auf eigene Faust erkunden geht.

Elterntier Labrador Retriever zum Labradoodle

Durch die Kreuzung zum Labradoodle Welpen, wird ein reinrassiger Labrador Retriever mit einem reinrassigen Pudel gekreuzt. Dabei wird versucht die positiven Eigenschaften der Elterntiere an die Doodle Welpen weiterzugeben. Je nachdem mit welchem Pudel gekreuzt wurde entstehen dann die verschiedene Labra-Doodle Größen, wie Mini, Medium und Standard Labradoodle. Bei der Fellfarbe gibt es beim Labradoodle Welpen, die drei Farben, die der Labrador vorgibt. Manchmal gibt es auch andere Varianten, wenn zum Beispiel ein Harlekin Pudel zum Züchten eingesetzt wurde.

Größe & Alter des Labrador Retrievers

Labrador Retriever werden als mittelgroße, kräftig gebaute Hunde mit einem breiten Schädel beschrieben. Sie haben einen breiten und tiefen Brustkorb, breite und kurze Lendenpartie und Hinterhand. Rassetypisch für den Labrador Retriever ist die sich zur Spitze verjüngende, in Höhe der Rückenlinie angesetzte und verlaufende Otterrute.

Labrador-Rüde werden 56 bis 57 cm groß und wiegen 29-36 kg. Labrador-Hündinnen werden meist nur 54 bis 56 cm groß und wiegen 25-32 kg.

Labrador Casey.

Fell des Labrador-Retrievers

Diese Rasse neigt dazu, das Haar zweimal jährlich stark und sonst regelmäßig über das ganze Jahr Fell zu verlieren. Labrador Haare sind in der Regel kurz und gerade. Zum Schwanz hin, werden sie ziemlich breit und stark. Durch das dichte Fell mit einer wasserdichten Unterwolle sind sie hervorragende Schwimmern, zu jeder Jahreszeit.

Labrador Retriever gibt es in drei Farben: schwarz (eine schwarze Farbe), gelb (von Creme bis Fuchsrot) und Schokolade (mittel bis dunkelbraun).

Wer lieber einen nicht haarenden Hund haben möchte, der sollte sich statt des Labis vielleicht besser einen Labradoodle anschaffen. Bzw. eignet sich ein Labrador Retriever nicht für jemanden der eine Hundeallergie hat. Für diese Zwecke werden heutzutage Labra-Doodle gezüchtet, die hypoallergene Eigenschaften haben können und dem Labrador Retriever im Charakter sehr ähnlich sind.

Krankheiten Labrador

Wie bei allen großen und schweren Hunden besteht bei dem Labrador Retriever die Gefahr einer Hüftgelenksdysplasie (HD), sowie einer Ellenbogendysplasie (ED). Zudem können beim Retriever erbliche Erkrankungen, Fettleibigkeit und das Risiko von Knieproblemen auftreten. Deshalb ist besonders wichtig einen Labradorwelpen nur aus einer kontrollierten Zucht zu kaufen.

Lebenserwartung eines Labrador Retriever

Wie bei anderen mittelgroßen Hunden liegt seine Lebenserwartung bei 10 bis 14 Jahren.

Labrador & Kinder

Durch seine ruhig, ausgeglichene, freundliche Art, eignet er sich perfekt als Familienhund für Familien mit Kindern. Sogar für kleiner Kinder, mit denen er gerne und vorsichtig spielt. Es kann aber mal geschehen, dass er ein Kind aus versehen umrennt, das darf man ihm aber dann nicht übel nehmen.

Jedem Kind das einen Vierbeiner als neues Haustier erhält, sollte man zudem beibringen vernünftig mit ihm umzugehen.

Wichtig egal wie freundlich und liebenswürdig ihr Hund ist, lassen Sie ihn nie unbeaufsichtigt mit einem Kind alleine.

Geschichte des Labrador Retriever

Die ersten Vorfahren des modernen Labradors entstanden auf der Insel Neufundland. Ursprungsrasse war der Wasserhund des Johannes, eine Rasse, die im frühen Siedler der Insel im 16. Jahrhundert durch Ad-hoc-Zucht entstand. Die Vorfahren des St. John's Dog sind nicht bekannt, aber wahrscheinlich eine zufällige Mischung aus englischen, irischen und portugiesischen Rassen. Der erste Hund des hl. Johannes wurde in oder um 1820 nach England gebracht.

Die ersten Welpen waren alle dunkel. Im Jahre 1899 wurde der erste gelbe Labrador geboren und die Rasse kurz danach vom Kennel Club im Jahre 1903 anerkannt. Schokoladen braune Labradore tauchten erst später, in den 1930er Jahren auf.

Heute ist der Labrador Retriever nicht nur in Großbritannien und den USA die beliebteste und am meisten verbreitete Hunderasse. In Deutschland steht er aktuell auf Rang 2 der beliebtesten Hundetypen.

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